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  Thermische Behaglichkeit
(Auszug aus der DIN 1946, Teil 2)
Mit RLT-Anlagen können direkt die Lufttemperatur, Luftgeschwindigkeit, Luftfeuchte und die Luftqualität des Raumes beeinflusst werden.

Thermische Behaglichkeit ist gegeben, wenn der Mensch mit der Temperatur, Feuchte und Luftbewegungen seiner Umwelt zufrieden ist und weder wärmere noch kältere. Werde trockenere noch feuchtere Raumluft wünscht.

Wesentlicher Einfluss auf das Behaglichkeitsempfinden übt hierbei der Mensch aus durch seine Tätigkeit und durch die Art seiner Bekleidung.

Umfeldgrößen wie. z. B. Raumtemperaturen, Lufttemperatur-Schichten, Raumluftgeschwindigkeiten und Raumluftfeuchte sind hierbei zu berücksichtigende Parameter.

Tätigkeit
Die Wärmeabgabe von Personen wird von ihrer Tätigkeit beeinflusst. Die nachstehenden Anhaltswerte beziehen sich auf
- Wärmeabgabe durch Strahlung und Konvektion bei einer Raumtemperatur von ca. 22 °C
- 1 metabolische Einheit des Ruheenergieumsatzes in sitzender Position mit 1 met = 58 W/m2, wobei für eine Person etwa 1,7 m2 zugrunde gelegt werden.

Die Aktivitätsstufe I entspricht 1 met.

   
Wärmeabgabe je Person in Abhängigkeit
von der Tätigkeit
Tätigkeit   Aktivitäts-
Stufe
  Wärmeabgabe
pro Person in W
Sitzende Tätigkeit wie Lesen und Schreiben   I   100
Leichte Tätigkeit im Stehen, Labortätigkeit, Maschinenschreiben   II   150
Mäßig schwere körperliche Tätigkeit   III   200
Schwere körperliche Arbeit   IV   über 250