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Physiologische Grundlagen von
Raumlufttechnischen Anlagen
   
  Raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) für Aufenthaltsbereiche von Personen sollen ein behagliches Raumklima schaffen. Innerhalb der Gesundheitsvorsorge und -erhaltung sollen Sie als Aufgabe der Hygiene das physische und psychische Wohlempfinden der Personen fördern. Für Planung und Ausführung von RLT-Anlagen mit entsprechenden thermodynamischen Behandlungsstufen sowie Luftreinigungseinrichtungen sind die Behaglichkeitskriterien der DIN 1946, Teil 2, wie nachfolgend beschreiben, von äußerster Bedeutung für die Wahl des richtigen Luftführungssysteme wie auch der geeigneten Luftdurchlässe.
  Behaglichkeitskriterien

Die thermische Behaglichkeit und die Luftqualität in Räumen werden beeinflusst durch:

A. die Personen in Abhängigkeit von
- Tätigkeit
- Bekleidung
- Aufenthaltsdauer
- Belegung

Neben diesen klassischen Einflussgrößen zeigen neueste Untersuchungen, dass luftgetragene Gefahrenstoffe wie
- Feststoffe, z. B. Staubteilchen als Träger für Keime und Pilzsporen
  - gasförmige Schadstoffe, wie z. B.. Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx), Ozon und aromatische Kohlenwasserstoffe, vorrangig hierbei Benzol
  - Geruchsstoffe
  - Rauch
 
- feste und gasförmige Stoffe als Allergene und Allergenträger
eine erhebliche Beeinträchtigung des Behaglichkeitsempfindens und somit auch der Gesundheit des Menschen darstellen.

B. den Raum in Abhängigkeit von
- Temperatur der Oberflächen
- Temperaturverteilung
- Wärmequellen und Stoffquellen

C. die RLT-Anlage in Abhängigkeit von
- Lufttemperatur, Luftgeschwindigkeit und Luftfeuchte
  - Luftaustausch
  - Reinheit der Luft
  - System und
  - Luftführung im Raum